Frage
Mering könnte mit einem kompakten (Schul-)Hallenbad mit 25-Meter-Bahnen und flacherem Einstiegsbereich ein ganzjähriges Sport- und Freizeitangebot schaffen, das deutlich mehr Nutzen bietet als ein saisonales und veraltetes Freibad.
Derzeit müssen die Schulkinder und Vereine für Schwimmangebote rund 20 Minuten nach Friedberg fahren – ein Aufwand, der die effektive Wasserzeit (Bei 2 Schulstunden, also 90 Minuten) stark reduziert. Ein Bad vor Ort würde diesen Weg ersparen und die Nutzung für Familien, Erwachsene, Senioren, Vereine und die Wasserwacht erheblich erleichtern.
Königsbrunn zeigt mit seinem öffentlich nutzbaren Schulbad, dass ein solches Modell wirtschaftlich tragfähig und sehr gut ausgelastet ist – mit festen öffentlichen Schwimmzeiten und moderaten Eintrittspreisen.
Die Kosten für ein kleines, funktionales Hallenbad liegen – nach vergleichbaren kommunalen Projekten – typischerweise bei 7 bis 10 Mio. €, mit laufenden Betriebskosten im mittleren fünfstelligen bis niedrigen sechsstelligen Bereich. Ein Teil lässt sich bestimmt über Förderungen, Eintrittsgelder, Kursangebote und Vereinsnutzung refinanzieren.
Ein Hallenbad wäre damit eine nachhaltige Investition in Gesundheit, Sport und Lebensqualität für die gesamte Gemeinde.