Transparenz entsteht nicht von allein

Mit „Krüger deckt auf“ habe ich ausprobiert, wie Transparenz in der Kommunalpolitik konkret aussehen kann. Warum das Projekt an Grenzen gestoßen ist – und weshalb es heute technisch neue Möglichkeiten gäbe, Informationen früher zugänglich zu machen und Bürger vor Entscheidungen einzubinden.

Transparenz und Service sind für mich keine leeren Worte – ich habe das selbst ausprobiert.

Mit „Krüger deckt auf“ habe ich ein Portal aufgebaut, das nachvollziehbar gemacht hat, wann und wo im Marktgemeinderat über Themen gesprochen wird – inklusive Ortsbezug und zusätzlichem Informationsservice.

Das System beruhte komplett auf manueller Pflege: Sitzungen anlegen, Tagesordnungen einpflegen, Inhalte zuordnen – alles Handarbeit.

Auf Dauer war das nicht leistbar.

Inzwischen gibt es technische Weiterentwicklungen im Ratsinformationssystem, die deutlich mehr Möglichkeiten bieten würden.

Aber Technik allein schafft noch keine Transparenz.

Mein Anspruch ist klar:

Informationen müssen früher verfügbar sein.

Und Bürgerinnen und Bürger sollen sich einbringen können, bevor Entscheidungen getroffen werden – nicht erst, wenn alles beschlossen ist.

Dafür stehe ich.

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